3 Fehler in der AEVO-Prüfung die dazu führen, dass Sie scheitern und wie Sie diese vermeiden!

In der AEVO-Prüfung sind es oft die gleichen Fehler, die von den Prüfungsteilnehmern gemacht werden.

In der praktischen Durchführung wird einem Auszubildenden eine Ausbildungseinheit von Anfang bis Ende gezeigt. Dabei sollen Sie nachweisen, dass Sie auch komplexe Themen auf das Wesentliche herunterbrechen können, damit diese ganz einfach für jemanden nachvollziehbar sind, der noch verhältnismäßig wenig (Vor-) Kenntnisse in einem Bereich hat.

Die Präsentation ist die Gestaltung einer Ausbildungseinheit, in der Sie dem Prüfungsausschuss darstellen, wie Sie eine Ausbildungseinheit mit einem Auszubildenden praktisch durchführen würden. Eine Ausbildungseinheit ist ein in sich geschlossener, didaktisch gestalteter Ausbildungsabschnitt. Er setzt sich zusammen aus planen, durchführen und kontrollieren.

Erster Fehler in der AEVO-Prüfung: Sie definieren das Lernziel falsch oder wählen nicht das richtige Lernziel aus

Der vielleicht mit Abstand schwerwiegendste Fehler in der AEVO-Prüfung ist ein falsch definiertes oder unpassend ausgewähltes Lernziel – denn wenn das Lernziel in der AEVO-Prüfung als Basis nicht stimmt, sind alle darauf basierenden weiteren Ausführungen auch nicht korrekt.

Die Basis für Ihre Lernziele sind im Ausbildungsrahmenplan verankert. Dort ist als Soll-Zustand beschrieben, was der Auszubildende lernen soll. Zur Erinnerung: Lernziele legen fest, welche Qualifikation, unter welchen Bedingungen, bis zu welcher Tiefe erworben werden sollen.

Diese Zielvorgaben, lassen sich nach dem Grad ihrer Eindeutigkeit in Richtlernziele, Groblernziele und Feinlernziele einteilen.

Richtlernziele beschreiben die (Aus-) Richtung, in denen Lernen erfolgen soll. Sie bilden die übergeordnete Grundlage, an denen sich die Groblernziele orientieren und lassen dem Ausbilder daher einen großen Handlungs- und Entscheidungsspielraum. Richtlernziele sind meistens nur Schlagwörter, die nicht weiter mit sogenannten Tätigkeitswörtern verbunden sind.

Groblernziele werden aus den Richtlernzielen entwickelt und konkretisieren dieses. Es ist bereits eine Beschreibung des gewünschten Endverhaltens enthalten und darin definiert, dass der Auszubildende zu etwas Bestimmten in der Lage sein soll, wenn dieses Lernziel erreicht ist. Groblernziele sind im Ausbildungsrahmenplan zu finden.

Der Ausbilder hat die Aufgabe die Groblernziele zu operationalisieren – das bedeutet, sie an betriebsspezifische Erfordernisse anzupassen. Feinlernziele werden aus dem Groblernziel abgeleitet und beschreiben das gewünschte (überprüfbare) Endverhalten nach erfolgreichem Lernen ganz konkret.

Ein Groblernziel, kann die Basis für mehrere Feinlernziele sein. Ein Feinlernziel beschreibt das genaue Verhalten, welches der Auszubildende am Ende der Ausbildungseinheit aufweisen soll, und lässt dabei keinen Interpretationsspielraum bei der Zielerreichung zu.

Das bedeutet, alle Bestandteile die Sie in einem Feinlernziel definieren, müssen in der AEVO-Prüfung auch von Ihnen umgesetzt werden.

Nehmen wir einmal an, Sie möchten in Ihrer AEVO-Prüfung mit dem Auszubildenden das Thema „Telefonische Kundenbestellungen aufnehmen“ bearbeiten und definieren als Lernziel: „Der Auszubildende soll nach der Durchführung dieser Ausbildungseinheit in der Lage sein, selbstständig eine telefonische Kundenbestellung aufzunehmen“. In der Prüfungssituation selbst, zeigen Sie dann dem Auszubildenden jedoch nicht, wie er sich am Telefon richtig meldet, welche einzelnen Daten er vom Kunden abfragen soll, wie er die einzelnen Bestandteile der Bestellung richtig aufnimmt, welche Daten des Kunden der Auszubildende erfragen soll und wie er sich wieder richtig verabschiedet. Falls Sie das tun, liegt hier bereits der erste Fehler vor: Sie haben das Lernziel, welches Sie selbst definiert haben, nicht umgesetzt.

Alle Bestandteile des definierten Feinlernziels sind zu bearbeiten

Beachten Sie also in der AEVO-Prüfung, dass Sie alle Bestandteile des von Ihnen definierten Feinlernziels auch bearbeiten. Da Ihnen für die praktische AEVO-Prüfung lediglich 15 Minuten zur Verfügung stehen, sollten Sie bei der Definition des Lernziels darauf achten, diese Zeitgrenze einzuhalten. Damit das möglich ist und die Ausbildungseinheit nicht zu umfangreich ausfällt, können Sie das Feinlernziel inhaltlich begrenzen und zum Beispiel folgendermaßen formulieren: „Der Auszubildende soll nach dieser Ausbildungseinheit in der Lage sein, die Bestandteile einer vorliegenden Kundenanfrage selbstständig auf Vollständigkeit überprüfen zu können.“

Somit ist in Ihrer AEVO-Prüfung direkt klar, dass es in Ihrer praktischen Durchführung ausschließlich darum geht, das Formular zur Annahme von Kundenanfragen zu kennen (womit der kognitive Lernbereich betroffen ist) und keine Bestellung anzunehmen. Durch das neu formulierte Lernziel, ist dann die praktische Anwendung explizit nicht Teil der praktischen Durchführung in Ihrer AEVO-Prüfung.

Der erste Fehler den Sie also in Ihrer AEVO-Prüfung machen können ist somit, dass Sie bei der Definition des Lernziels Bestandteile integrieren, deren Durchführung in der AEVO-Prüfung überhaupt nicht möglich ist oder Sie machen den Fehler nicht auf Ihr Feinlernziel einzugehen.

Da Sie für Ihre praktische AEVO-Prüfung sowohl das Thema, als auch die verwendete Ausbildungsmethode frei wählen können, sollten Sie diesen Vorteil clever nutzen und sich die Rahmenbedingungen nicht durch ein falsch gewähltes oder ungenau definiertes Feinlernziel unnötig erschweren.

Der Wortlaut des Richtlernziels und des Groblernziels ist zu übernehmen

Ein weiterer Fehler, der von Prüfungsteilnehmern im Zusammenhang mit dem Lernziel in der AEVO-Prüfung oft gemacht wird, ist sich nicht an den genauen Wortlaut des Richtlernziels und des Groblernziels des Ausbildungsrahmenplans zu halten. Die Formulierung des Richtlernziels und des Groblernziels sind Ihnen bereits vorgegeben. Sie übernehmen diese beiden Lernziele ohne Veränderung in Ihr schriftliches Konzept. Das einzige Ziel, welches Sie als Ausbilder verändern dürfen, ist das Feinlernziel. Dieses Lernziel wird von Ihnen individuell formuliert und ist sowohl auf den Ausbildungsbetrieb, als auch auf den Auszubildenden und den technischen Wandel abzustimmen. Sie verändern jedoch nicht die Inhalte des Richt- und Groblernziels.

Für die Operationalisierung eines Lernziels müssen drei Bedingungen erfüllt werden:

  1. Ein beobachtbares Endverhalten muss festgelegt werden
  2. Das Feinlernziel muss Angaben enthalten, unter welchen Bedingungen der Auszubildende das Verhalten zeigen soll (hier werden auch Hilfsmittel und Zeitvorgaben festgelegt).
  3. Das Feinlernziel muss Angaben enthalten, in welcher Güte das Lernziel erreicht werden soll.

Für das Fachgespräch in Ihrer AEVO-Prüfung, sollten Sie ebenfalls erklären können, durch welche Herangehensweise Sie Ihr Feinlernziel zuvor festgelegt haben.

Bild von zwei Teilnehmern bei einer AEVO-Prüfung

Zweiter Fehler in der AEVO-Prüfung: Lernziel, Lernzielbereich und die Ausbildungsmethode passen nicht zusammen

Der zweite Fehler in der AEVO-Prüfung, wenn das Lernziel, der Lernzielbereich und die Ausbildungsmethode nicht zusammenpassen, steht oft in Zusammenhang damit, wenn ein ungenaues Lernziel formuliert wurde.

In jeder Lernsituation der passende Inhalt und didaktisch aufbereiteter Lernstoff

Da jeder Auszubildende anders lernt und Gelerntes behält, ist es wichtig verschiedene Lernbereiche anzusprechen.

  • Kognitiver Lernzielbereich = beschreibt Wissen, erkennen und begreifen (Kenntnisse)
  • Affektiver Lernzielbereich = Bereich der Einstellungen, Gefühle, Interessen und Werte (Verhaltensweisen)
  • Psychomotorischer Lernzielbereich = bezeichnet die manuellen Tätigkeiten (Fertigkeiten)

In jedem dieser drei Lernbereiche gibt es dann wiederum verschiedene Schwierigkeitsstufen.

Gerade der psychomotorische Lernzielbereich, wird in der AEVO-Prüfung am häufigsten falsch interpretiert. Der Auszubildende soll nach einer Lerneinheit mit seiner Hand etwas tun können, was er vorher nicht konnte. Der Fehler dabei ist, dass dem psychomotorischen Lernzielbereich ein Lernziel zugeordnet wird, welches diesen Bereich überhaupt nicht betrifft. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Auszubildende lernen soll, ein Formular korrekt auszufüllen.

Bevor Sie dieses Thema nun in Ihrer AEVO-Prüfung auswählen, sollten Sie sich fragen, ob Sie als Grundschullehrer tätig sind – denn lediglich ein Grundschullehrer, kann von sich behaupten, dem Auszubildenden das Schreiben beigebracht zu haben. Schreiben, können Auszubildende jedoch meist, wenn sie bei Ihnen die Ausbildung beginnen. Vielmehr lernt der Auszubildende bei Ihnen, welche Informationen er woher bekommt und an welcher Stelle diese dann im entsprechenden Formular einzutragen sind.

Somit sind die Veränderungen, die mit dem Lernprozess einhergehen nicht dem psychomotorischen, sondern dem kognitiven Lernzielbereich zuzuordnen. Es gibt also durchaus Themen, bei denen der psychomotorische Lernzielbereich gar nicht angesprochen wird. Immer jedoch, werden sowohl der kognitive als auch der affektive Lernzielbereich involviert. Achten Sie in Ihrer AEVO-Prüfung also darauf, dass das Lernziel, der Lernzielbereich und die Ausbildungsmethode zusammenpassen.

Dritter Fehler in der AEVO-Prüfung: Die Vier-Stufen-Methode ist die einzige Ausbildungsmethode die in Frage kommt

Selbst wenn das Lernziel und der Lernzielbereich richtig definiert wurde, machen Prüfungsteilnehmer oft den Fehler, dass trotzdem kurzerhand die Vier-Stufen-Methode als Ausbildungsmethode für Ihre AEVO-Prüfung zu wählen. Die Vier-Stufen-Methode ist die wohl bekannteste Ausbildungsmethode und wird auch in der praktischen AEVO-Prüfung oft eingesetzt. Sie passt jedoch ausdrücklich nicht zu jedem Lernziel und zu jedem Lernzielbereich.

Bekanntermaßen besteht die Vier-Stufen-Methode aus:

  • Stufe 1 – vorbereiten
  • Stufe 2 – vormachen und erklären
  • Stufe 3 – nachmachen und erklären lassen
  • Stufe 4 – üben

1. Stufe – vorbereiten (Dauer ca. 3 Minuten)

Eine Ausbildungseinheit will gut vorbereitet sein. Der Ausbilder legt im Vorfeld das Lernziel, den Inhalt, den Umfang, die Gliederung und die benötigte Zeit der Ausbildungseinheit fest. Beachten Sie als Ausbilder bei Ihrer Planung auch geltende Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften, sowie Bestimmungen zum Datenschutz. Die für die Ausbildungseinheit benötigten Arbeitsmittel werden ebenfalls von Ihnen bereitgelegt. Als Hilfsmittel verwenden Sie am besten die originalen Werkzeuge, Werkstoffe und Arbeitsmaterialien.

Wecken Sie bei dem Auszubildenden das Interesse an dem was gleich folgen soll und begeistern Sie ihn für die bevorstehende Aufgabe. Erklären Sie grob was gleich auf den Auszubildenden zukommt, denn der Azubi fühlt sich sicherer, wenn er weiß, was gleich auf ihn zukommt. Sie können dann mit einer kurzen Wiederholung von bereits Bekanntem starten, feststellen was noch im Gedächtnis geblieben ist und dann zu Neuem überleiten indem Sie an Vorerfahrungen anknüpfen.

Der Auszubildende hört in dieser Stufe den Ausführungen des Ausbilders zu und beantwortet die an ihn gestellten Fragen.

2. Stufe – vormachen und erklären (Dauer ca. 4 Minuten)

In dieser Stufe führen Sie als Ausbilder den Vorgang schrittweise vor. Erklären und begründen Sie was getan werden muss, wie es getan werden muss und warum das so ist. Sie ergänzen dabei Hinweise und Erklärungen, wie sich der Lernende verhalten muss.

Fordern Sie den Auszubildenden dazu auf, genau zu beobachten und zuzuhören. Geben als Ausbilder dem Azubi auch die Möglichkeit zum Nachfragen. Sie können bereits in dieser Stufe dem Auszubildenden auch bereits Material oder Ausbildungsmittel in die Hand geben, damit er dieses begutachten und sich damit vertraut machen kann.

Sorgen Sie als Ausbilder ebenfalls dafür, dass der Auszubildende Ihre Handgriffe gut sehen kann.

Denken Sie daran, dass der Auszubildende später alles nachmachen soll, was Sie ihm als Ausbilder vorgemacht haben und achten Sie deshalb auf eine korrekte Ausführung der Arbeitsschritte. Schließlich möchten Sie nicht, dass sich der Azubi fehlerhafte Handgriffe abschaut, oder?

3. Stufe – nachmachen und erklären lassen (Dauer ca. 4 Minuten)

Fordern Sie nun, nachdem Sie geendet haben, den Auszubildenden dazu auf, den Arbeitsschritt selbst nachzumachen und dabei zu den einzelnen Vorgängen entsprechende Klärungen abzugeben.

Als Ausbilder beobachten Sie die Handgriffe des Auszubildenden und hören seinen Erklärungen zu.

An den Handlungen und den Erklärungen, können Sie als Ausbilder erkennen, ob das „was“, „wie“ und „warum“ vom Auszubildenden verstanden wurde. Sie loben bei einer korrekten Ausführung der Arbeitsschritte, greifen bei Gefahr ein und korrigieren das Fehlverhalten des Auszubildenden oder stellen Kontrollfragen. Wichtig, dass Fehler in den Handgriffen sofort korrigiert werden. Schließlich soll der Auszubildende die einzelnen Arbeitsschritte und die korrekte Anwendung der Ausführung von Anfang an richtig ausführen. Je nach Bedarf kann das mehrmals wiederholt werden. Trotzdem ist in dieser Stufe der Vier-Stufen-Methode ist die Rolle des Ausbilders jedoch weitgehend passiv.

4. Stufe – selbstständig üben lassen und Abschluss (Dauer ca. 4 Minuten)

Stellen Sie als Ausbilder dem Azubi nun Übungsaufgaben, da sich nun das Gelernte gleich festigen soll. Der Auszubildende arbeitet nun selbstständig an der Aufgabenstellung weiter, indem er die Übungsaufgaben durchführt und das Ergebnis kontrolliert. Als Ausbilder stehen Sie weiterhin beratend bei Fragen zur Seite. Sie kontrollieren und bewerten das Arbeitsergebnis, loben jedoch auch die gemachten Fortschritte. Weisen Sie abschließend auf die nächste Lerneinheit hin und erinnern Sie den Auszubildenden an die Eintragung in den Ausbildungsnachweis.

Im Ausbildungsalltag und auch in der AEVO-Prüfung, ist die Vier-Stufen-Methode noch immer die wohl am häufigsten eingesetzte Ausbildungsmethode. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Ein zentraler Grund ist wahrscheinlich, dass es wohl kaum eine andere Ausbildungsmethode gibt, die den Ausbilder so in Sicherheit wiegt wie die Vier-Stufen-Methode. In der Vier-Stufen-Methode ist ganz klar vorgegeben, welche Arbeitsschritte nacheinander zu befolgen sind. Das macht die Vier-Stufen-Methode für den Ausbilder sehr bequem.

Die Vier-Stufen-Methode ist jedoch nicht für jedes Thema geeignet. Wenn das Thema und die Aufgabenstellung jedoch zur Vier-Stufen-Methode passen, ist das auch für die AEVO-Prüfung eine geeignete Vorgehensweise, die Ihnen Sicherheit bietet und wenig Überraschungen bringen sollte.

Ein häufiger Fehler in der AEVO-Prüfung ist es, wenn Prüfungsteilnehmer im Fachgespräch argumentieren mit der Vier-Stufen-Methode Handlungskompetenz zu vermitteln. Mit der Vier-Stufen-Methode erreichen Sie beim Auszubildenden jedoch keine berufliche Handlungskompetenz.

Von der Kultusministerkonferenz wird die berufliche Handlungskompetenz definiert als „die Bereitschaft und Befähigung des Einzelnen, sich in beruflichen, gesellschaftlichen und privaten Situationen sachgerecht durchdacht sowie individuell und sozial verantwortlich zu verhalten“.

Die berufliche Handlungskompetenz setzt sich somit zusammen aus

  • Fachkompetenz (Fachliche Fähigkeiten einsetzen)
  • Methodenkompetenz (Arbeitsabläufe problemadäquat zu gestalten)
  • Sozialkompetenz (sich mit anderen Personen situationsadäquat auseinandersetzen)
  • Persönlichkeitskompetenz (innere Einstellung und Fähigkeit zu Bewältigung beruflicher Situationen)

Während die anderen Kompetenzbereiche bei der Vier-Stufen-Methode mehr oder weniger ausgeprägt abgedeckt sind, kommt die Vermittlung der Methodenkompetenz eindeutig zu kurz. Den Begriff der „beruflichen Handlungsfähigkeit“ sollten Sie im Fachgespräch der praktischen AEVO-Prüfung kennen und erklären können.

Sie können also mit der Vier-Stufen-Methode das selbstständige Planen, Durchführen und Kontrollieren der Arbeitsschritte durch den Auszubildenden nicht abbilden. Zur Erlangung der beruflichen Handlungskompetenz, sind andere Ausbildungsmethoden somit besser geeignet als die Vier-Stufen-Methode.

Ebenso können Sie mit der Vier-Stufen-Methode nicht jedem Lernziel gerecht werden. Wenn kognitive Themen in der Vier-Stufen-Methode vermittelt werden, führt dies oft zu einer Überforderung des Auszubildenden, da er sich nicht alle Inhalte merken kann, die Sie ihm als Ausbilder gerne beibringen wollen.

Sehr gut geeignet ist die Vier-Stufen-Methode hingegen zur Vermittlung, sowie dem Üben und dem Ausbau, von psychomotorischen oder gewerblichen Fertigkeiten – also immer, wenn „praktisch“ etwas gelernt werden soll.

Die Vier-Stufen-Methode ist also eine Ausbildungsmethode aber nicht die einzige Ausbildungsmethode. Das gilt sowohl für die AEVO-Prüfung als auch für die Praxis.

Bild zwei Ausbilder vor Computer bei AEVO-Prüfung

Titelbild: photodune.net © sabphoto

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