Wer bezahlt den Ausbilderschein?

Wenn ein Unternehmen ausbilden möchte, muss es im Betrieb jemanden geben, der als Ausbilder geeignet ist und über die notwendige Qualifikation verfügt. Der Ausbilder muss aber nicht unbedingt der Betriebsinhaber sein.

Dennoch sind Unternehmen nicht verpflichtet Ihnen den Vorbereitungslehrgang und die Prüfungsgebühr für Ihren Ausbilderschein zu bezahlen.

Es lohnt sich jedoch immer, wenn Sie mit Ihrem Arbeitgeber Rücksprache halten und nachfragen, ob die Kosten für Ihren Ausbilderschein übernommen werden. Schließlich profitiert auch das Unternehmen von Ihrer erfolgreichen AEVO-Prüfung und Ihrer Expertise als Ausbilder.

Gerade weil es für Betriebe immer schwieriger wird geeignete Mitarbeiter zu finden, sind Unternehmen oft bereit Sie auf Ihrem Weg zum Ausbilderschein zu unterstützen.

Klären Sie vor der Anmeldung zum Kurs wer den Ausbilderschein bezahlt

Unternehmen sollten hier Klarheit schaffen und im Vorfeld unbedingt klären wer den Ausbilderschein bezahlt. Dies sollte bereits vor der Anmeldung zum Kurs entsprechend kommuniziert werden. Schaffen Sie als Ausbildungsbetrieb dabei eine einheitliche Regelung. Die Entscheidungen über die Kostenübernahme im Einzelfall zu treffen, ist sicherlich keine gute Vorgehensweise, sondern bringt Unruhe im Betrieb.

Mit einer vollständigen Kostenübernahme der Ausbildereignungsprüfung und des Vorbereitungskurses, machen Sie deutlich, dass Ihnen an der Entwicklung Ihrer Mitarbeiter gelegen ist und Sie positionieren sich als Arbeitgeber – eine Investition also, die sich gleich mehrfach auszahlt.

Je mehr Ausbilder im Unternehmen zur Verfügung stehen, je mehr steigt die Qualität der Ausbildung – und damit auch die Qualität der künftigen Mitarbeiter. Damit werden die Fachkompetenzen sowohl für das gesamte Unternehmen als auch für jede einzelne Mitarbeiterin und jeden einzelnen Mitarbeiter gesteigert.

Wie viel kostet der Ausbilderschein?

Da es verschiedene Möglichkeiten gibt, sich auf den Ausbilderschein vorzubereiten, gibt es auch Unterschiede bei den Kosten, denn eine einheitliche Gebühr für die AEVO-Vorbereitungskurse ist nicht vorgeschrieben. So können die Kosten für den Vorbereitungskurs schnell mal zwischen 600 Euro bis hin zu 1.000 Euro oder mehr betragen.

Ein Vergleich der Vorbereitungskurse lohnt sich!

Zum Vorbereitungskurs für Ihren Ausbilderschein kommt noch die Prüfungsgebühr, die direkt von der prüfenden IHK in deren Gebührenordnungen festgelegt wird. Die Gebühren unterscheiden sich daher von Kammer zu Kammer und liegen überwiegend zwischen etwa 160 und 200 Euro. Besonders günstig, wird es für Sie, wenn Sie Ihre Prüfung bei der IHK Berlin ablegen können. Dort liegen die Gebühren für die AEVO-Prüfung zurzeit bei gerade einmal 90,- Euro. Bei der IHK Dortmund hingegen werden 220,- Euro, in Stuttgart oder Mannheim 200,- Euro für Ihre AEVO-Prüfung fällig (Stand 09/2018). Auch bei den Gebühren für die Wiederholungsprüfung gibt es gravierende Unterschiede.

Die exakten Prüfungsgebühren für die AEVO-Prüfung erhalten Sie auf der Webseite Ihrer zuständigen IHK. Sie können auch die Prüfungsgebühren auch telefonisch beim zuständigen Prüfungssachbearbeiter erfragen.

Doch es spielen nicht nur die Kosten des Vorbereitungskurses selbst eine Rolle. Auch sollten Sie bei Ihrer Planung berücksichtigen, dass Sie bei einem Kompaktkurs oft eine oder zwei Wochen Urlaub nehmen müssen. Für Unternehmen bedeutet das, hohe Ausfallkosten und unproduktive Zeiten.

Für Sie als Arbeitnehmer gehen sonst ein bis zwei Wochen Ihres Jahresurlaubs für den Vorbereitungskurs auf die Ausbildereignungsprüfung drauf.

Außerdem gibt es noch Vorbereitungskurse am Wochenende oder nach Feierabend die dann über mehrere Wochen oder sogar Monate gehen, sowie Fernkurse, die oft keine Ersparnis in der Zeit oder der Kursgebühr bringen, sondern lediglich in die Inhalte in Papierform zur Verfügung stellen.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit sich einige Fachbücher zu kaufen und sich das komplette Wissen für Ihren Ausbilderschein anzulesen. Doch gerade die praktische Prüfung hat Ihre Tücken, die Sie aus Büchern nur schwer alle selbst erarbeiten können.

Zeitsparend und effektiv haben Sie die Möglichkeit sich mit einem Online-Kurs auf Ihren Ausbilderschein vorzubereiten.

Die Kosten für den Vorbereitungskurs von AEVO Online betragen nur 449 € (umsatzsteuerbefreit gem. § 4 Nr. 21 a) bb) UStG). In diesen Kosten sind alle Lehrmaterialen mit über 40 Lernvideos, sowie zahlreichen Grafiken und Texten bereits enthalten. Sie bekommen außerdem über 100 topaktuelle und an die bundeseinheitlichen Originalprüfungen der IHK angelehnte Übungsaufgaben. Der Kursbeginn ist jederzeit möglich.

Selbstständige können die Vorbereitungen für den Ausbilderschein und die AEVO-Prüfung als Weiterbildungskosten in vollem Umfang von der Steuer absetzen.

Bild von AEVO Online-Kurs für Ausbilderschein

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Digitale Übungsaufgaben zur Vorbereitung auf die AEVO-Prüfung

Mehr als 100 topaktuelle und an die Originalprüfungen der IHK angelehnte Übungsaufgaben aus allen vier Handlungsfeldern der AEVO.

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