3 Kommunikations-Tipps für einen guten Draht zu Ihren Azubis

3 Kommunikations-Tipps für einen guten Draht zu Ihren Azubis

Eine gezielte Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil für ein besseres Miteinander. Jedoch gestaltet sich die Kommunikation zwischen Ausbilderinnen, Ausbildern und Azubis der Praxis nicht immer einfach. Die Welten die hier aufeinandertreffen sind manchmal ziemlich unterschiedlich. Wie also können Sie mit einfachen Mitteln einen besseren Draht zu Ihren Auszubildenden aufbauen?

Offene Kommunikation ist wichtig

Die Worte, die wir verwenden um uns anderen Menschen gegenüber verständlich zu machen, sind mit unseren ganz individuellen Erfahrungen und unseren Erinnerungen an Erlebnisse in der Vergangenheit verknüpft.

Kommunikations-Tipp # 1: 3 Schritte-Formel

Wenden Sie die 3 Schritte-Formel an, wenn Sie Ihre Auszubildenden ansprechen:
1. Ansprechen Sie die Auszubildenden mit dem Namen an.
2. Schauen Sie Auszubildende bei der Ansprache direkt an und warten Sie, bis Sie Blickkontakt haben.
3. Wenn Sie die Aufmerksamkeit haben und Ihr Gegenüber Sie ebenfalls anschaut, sprechen Sie das Thema an.

Kommunikations-Tipp # 2: Vermeiden Sie Zeitbeschleuniger

Identifizieren Sie Zeitbeschleuniger in Ihrer Sprache!
Wenn Sie Äußerungen wie „müssen“ in Kombination mit hohem Sprechtempo und Verallgemeinerungen hören, gilt es zu handeln, denn Sie erzeugen Druck.
Beobachten Sie sich selbst: Wie oft sagen Sie „ich muss“ oder „du musst“ am Tag?

Was hört sich zum Beispiel für Sie besser an?
„Du musst noch dein Berichtsheft führen. Das soll im auf dem neuesten Stand sein, sonst gibt es Ärger mit der Berufsschule.“ oder „Dein Berichtsheft ist noch auszufüllen. Bitte bringe es bis Freitag der Woche auf den aktuellen Stand. Es gibt sonst Ärger mit der Berufsschule.“?

Kommunikations-Tipp #3: Trennen Sie den Menschen von seinem Verhalten.

Gerade in den Momenten, in den sich Auszubildende vielleicht nicht so verhalten wie Sie sich das wünschen, ist es wichtig nicht alle zwischenmenschlichen Brücken einzureißen.

Versuchen Sie in diesen Momenten wahrzunehmen und den Auszubildenden zu signalisieren, dass Sie zwar nicht mit dem Verhalten einverstanden sind, als Menschen dennoch schätzen und respektieren.

Bild von Ausbildungsbeauftragten im Praxisseminar
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